Posts Tagged “Piratenpartei”
Geschrieben von admin in Allgemeines, Computer, Deutschland, Internet, Kommunikation, Netzwelt, Politik, tags: btw09, Internet-Auftritt, Koalition, Landtagswahl, Landtagswahlen, Linke, Onlinewahlkampf, Piraten, Piratenpartei, Rot-Rot, Saarland, SPD, Thüringen, Wahlkampf, wahlkrampf, Webauftritt
Zeit.de: Webauftritt der Piratenpartei hat die meisten Besucher
Die Piratenpartei zieht mit ihrem Internet-Auftritt nach einer aktuellen Untersuchung weit mehr Besucher an als andere Parteien. Insgesamt 160 000 Besucher (unique user) hätten sich im Juli den Webauftritt der Piraten angesehen, berichtet das neue Medienportal Meedia am Freitag. [weiter..]
Wünsche weiterhin sehr viel Erfolg für das Projekt der Piraten. Andere Parteien schiessen sich eher selbst ins Knie. Die Angie-Truppe in der Union entbehrt nicht einer gewissen Komik. Jetzt werden schon CSU-Leute stolz als CDU-Unterstützer präsentiert.
Schaut man die gleichgeschaltete deutsche Medienlandschaft an, könnte man fast glauben die Wahl ist bereits vorbei. Die vermeindlichen Gewinner Schwarz/Gelb sollen schon im Vorfeld fest stehen. Präferiert von Presse, Journallie und GEZ-TV. Sie hängen so fest an ihren Rockzipfeln, wie ein Haufen ängstlicher kleiner Kinder.
Das Netz kommt da zu einen anderen Ergebnis!!!
t-online.de Voting Bundestagswahl09 (wo sind die Piraten?)
- FDP 16% (14899 Stimmen)
- Die Linke 19.9% (18509 Stimmen)
- CDU/CSU 31.3% (29131 Stimmen)
- Bündnis90/Die Grünen 3.7% (3469 Stimmen)
- SPD 12.3% (11493 Stimmen)
- Eine andere Partei 10.9% (10163 Stimmen)
- Ich werde nicht wählen 5.9% (5468 Stimmen)
Es haben 93132 Besucher abgestimmt – t-online.de: http://voting.fsphp.t-online.de
Das Wahlbarometer auf Xing spricht noch klarere Worte!!
- FDP 5,4%
- Die Linke 1,9%
- CDU/CSU 4,09%
- Bündnis90/Die Grünen 3.2%
- SPD 4,1%
- Piratenpartei 80%
- Sonstige 1,1%
Das sieht schon eher schlecht aus für die achso etablierten Parteien SPD/CSU/CDU/FDP. Diese Wahlen 2009 werden zu 60% im Netz entschieden. 2000 Jahre Menschheitsgeschichte: Von “Brot und Spiele” zu HartzIV und RTL ist bald vorbei.
PlakatFoul hier dokumentieren die Piraten mit welchen Mitteln der Offlinewahlkampf geführt wird. Die Liste ist sortiert nach den Parteien, deren Plakate zum Überkleben benutzt wurden. Bis zum Beweis der Täterschaft gilt die Unschuldsvermutung. link..
Die Aktion “Ich bin PIRAT!” soll der Piratenpartei ein Gesicht verleihen.

Keine Kommentare »
Geschrieben von admin in Allgemein, Computer, Deutschland, tags: ARD, kipo, Löschen statt sperren, mogis, netzsperren, Piraten, Piratenpartei, Polizeistaat, Zensur, Zensursula
Keine Kommentare »
Geschrieben von admin in Allgemein, Computer, Deutschland, Kommunikation, Politik, tags: Bundesregierung, Grundgesetzwidrig, Kommunikation, Online-Petition, Piratenpartei, Pressemitteilung, Volksvertreter, Zensurliste, Zensursula
Pressemitteilung der Piratenpartei vom 12.6.2009
Internet-Sperren helfen Straftätern
Das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornografie im Internet schadet nach Ansicht der Piratenpartei dem eigentlichen Zweck. Durch das Sperren werden Listen mit bristanten Seiten generiert, die als eine Art “Einkaufsliste” von Straftätern missbraucht werden können und zudem als Frühwarnsystem für Betreiber illegaler Inhalte dienen.
Mit frei zugänglichen Netzwerk-Werkzeugen lässt sich mit geringem Aufwand, völlig automatisch die Liste der brisanten, gesperrten Seiten ermitteln, und damit eine Art “Kinderpornografie-Katalog” erstellen. Auf diese Art wurden bereits Sperrlisten in anderen Ländern trotz strenger Geheimhaltung ermittelt und kursieren seitdem im Internet. Das wird nach unserer Einschätzung auch mit der deutschen Sperrliste der Fall sein. Der Zugang zu kinderpornographischen Angeboten würde so sogar erleichtert statt erschwert.
Andreas Blochberger von der Piratenpartei erklärt: “Für Betreiber illegaler Seiten eröffnen Internetsperren außerdem die Möglichkeit, zu überprüfen, ob ihr Angebot bereits unter Verdacht geraten ist. Damit wird den Betreibern ein Frühwarnsystem an die Hand gegeben, welches die Strafverfolgung massiv erschwert.”
Jens Seipenbusch, stellv. Vorsitzender der Piratenpartei erklärt zu dem Vorhaben: “Am 18. Juni soll im Bundestag die zweite und dritte Lesung zum Gesetz stattfinden, damit es noch vor der Sommerpause abgesegnet werden kann. Die auffällige Eile und die Tatsache, dass die Lesungen an einem Tag zusammengelegt werden, legen die Vermutung nahe, dass hier schnell ein Gesetz unter fadenscheinigen Vorwänden durchgepeitscht werden soll, noch bevor die öffentliche Debatte stattgefunden hat. Die Online-Petition gegen das Gesetz mit knapp 120.000 Unterzeichnern ist einmalig und sollte von der Regierung ernst genommen werden!”
Die Piratenpartei fordert die Regierung auf, Kindermissbrauch und dessen Dokumentation im Internet effektiv aber ausschließlich mit rechtsstaatlichen Mitteln zu bekämpfen: Da kriminelle Angebote gelöscht werden müssen, gibt es keinen Grund, sie bloß zu verstecken. Gegen die Täter muss wirksam strafrechtlich ermittelt werden. Die internationale Zusammenarbeit im Sinne der Kommunikation der Sicherheitsbehörden zum Abschalten der Angebote muss verbessert werden. Grundgesetzwidrige Maßnahmen oder das Umgehen der Gewaltenteilung sind in diesem Zusammenhang absolut nicht hinnehmbar. Die kontraproduktiven Vorschläge der Bundesregierung müssen gestoppt werden.
Quelle: http://www.piratenpartei.de/node/768
Volle Zustimmung!!
Kinderpornographie hosten ist heute schon VERBOTEN. Und mehr noch: das BKA muß dagegen vorgehen, wenn sie davon hören.
zur Online-Petition (Twitter Screenshot)
Keine Kommentare »
Ein Gespenst geht um in Europa – die Europawahlen haben gezeigt, dass sich abseits der klassischen politischen Frontlinien mit den Piratenparteien eine neue parlamentarische Kraft entwickelt hat, die dank des Erfolgs in ihrer Hochburg Schweden sogar den Sprung ins Straßburger Parlament geschafft hat. Die „Piratenparteien“ sind viel mehr, als nur weitere Nischenparteien und sie sind schon gar keine Gaga-Parteien, wie die BILD-Zeitung hämevoll, doch frei von jeglichem Sachverstand, lästert. Die Piratenparteien sind der parlamentarische Arm einer ganzen Generation, die mit dem Computer und mit dem Internet aufgewachsen ist, und die sich von der etablierten Politik missverstanden, übergangen, gegängelt und kriminalisiert fühlt. Solange die Politik diese Lebensanschauung nicht ernst nimmt und ihr entgegenkommt, wird das weitere Wachstum der Piratenparteien nicht zu stoppen sein. Man sollte die Geschichte nicht durch einen Mangel an Phantasie beleidigen – zwischen der Entstehungsgeschichte der GRÜNEN und der der Piratenpartei gibt es Parallelen. Genauso, wie die GRÜNEN eine respektierte politische Kraft geworden sind, kann auch der Piratenpartei der Marsch durch und in die Institutionen gelingen.
Artikel komplett lesen
Keine Kommentare »
|