Archiv für die Kategorie: “Politik”
Ein Gespenst geht um in Europa – die Europawahlen haben gezeigt, dass sich abseits der klassischen politischen Frontlinien mit den Piratenparteien eine neue parlamentarische Kraft entwickelt hat, die dank des Erfolgs in ihrer Hochburg Schweden sogar den Sprung ins Straßburger Parlament geschafft hat. Die „Piratenparteien“ sind viel mehr, als nur weitere Nischenparteien und sie sind schon gar keine Gaga-Parteien, wie die BILD-Zeitung hämevoll, doch frei von jeglichem Sachverstand, lästert. Die Piratenparteien sind der parlamentarische Arm einer ganzen Generation, die mit dem Computer und mit dem Internet aufgewachsen ist, und die sich von der etablierten Politik missverstanden, übergangen, gegängelt und kriminalisiert fühlt. Solange die Politik diese Lebensanschauung nicht ernst nimmt und ihr entgegenkommt, wird das weitere Wachstum der Piratenparteien nicht zu stoppen sein. Man sollte die Geschichte nicht durch einen Mangel an Phantasie beleidigen – zwischen der Entstehungsgeschichte der GRÜNEN und der der Piratenpartei gibt es Parallelen. Genauso, wie die GRÜNEN eine respektierte politische Kraft geworden sind, kann auch der Piratenpartei der Marsch durch und in die Institutionen gelingen.
Artikel komplett lesen
Keine Kommentare »
Offener Brief
an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Frau Angela Merkel
Peter Jaszczyk Betriebsratsvorsitzender a.D. Opelwerke Bochum
Interessengemeinschaft Bochumer Opel Betriebsrentner
Agnes Miegelstrasse 5 46242 Bottrop
Telefon 02041 / 58532 E-Mail: jaszczyk@versanet.de
Offener Brief
an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Frau Angela Merkel
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
wie zahlreichen Presseorganen in den vergangenen Tagen zu entnehmen war sei die „Rettung von Opel“ mit hohem Risiko verbunden. Dabei beruft sich die Presse, u.a. das Nachrichtenmagazin FOCUS, auf eine ihm vorliegende Regierungsvorlage für den Haushaltsausschuss des Bundestages.
Wir Betriebsrentner der Bochumer Opelwerke empfinden derartige, in die Öffentlichkeit lancierte Nachrichten als Versuch, im Nachhinein die Rettung von Opel zu torpedieren.
Gleichzeitig werden die 74.000 Opel Betriebsrentner weiter verunsichert. Die Rede, das aus einer hieraus resultierenden Insolvenz der Firma Opel, der Pensionsscherungsverein (PSV) vor kaum zu bewältigenden Kosten stünde, beunruhigt uns Betriebsrentner weiter.
Die angeblich erforderliche „Verzehnfachung“ der Beiträge für die Mitgliedsfirmen im PSV und eine daraus resultierende mögliche „Zahlungsunfähigkeit“ des PSV, gefährdet die Betriebsrenten aller Betriebsrentner der gesamten Bundesrepublik.
Wir erwarten daher, dass Sie als verantwortliche Regierungspolitikerin unverzüglich diesem Personenkreis die Sicherheit geben, dass die Betriebsrenten auch zukünftig dauerhaft gesichert bleiben.
Dazu zählt besonders der Ausschluss möglicher Gesetzesänderungen/Verschlechterungen zum Nachteil der Betriebsrentner.
Mit freundlichen Grüßen
i.A.
gez. Peter Jaszczyk
Bottrop, Montag, 8. Juni 2009
Peter Jaszczyk Betriebsratsvorsitzender a.D. Opelwerke Bochum
Interessengemeinschaft Bochumer Opel Betriebsrentner
Agnes Miegelstrasse 5 46242 Bottrop
Telefon 02041 / 58532 E-Mail: jaszczyk@versanet.de
Keine Kommentare »
Geschrieben von admin in Allgemein, Deutschland, Internet, Kommunikation, Netzwelt, Politik, tags: Bewegungsprofile, Datenaustausch, Handover, Touch and Travel, Vorratsdatenspeicherung, Zelle zu Zelle
Liebe Leute gebt fein 8 blog.fefe.de hat es auf den Punkt gebracht:
OK, Leute, jetzt kommt mal was wichtiges. Wir erzählen ja seit Jahren, dass man vorsichtig sein muss, was man überall für Daten hinterlässt. Hier ist mal ein besonders cooles Beispiel, an dem man das hervorragend illustrieren kann. Ein Kumpel von mir hat sich mal bei Touch and Travel eingetragen, und der hat gerade seine Abrechnung gekriegt und sie freundlicherweise geschwärzt zur Verfügung gestellt. Hier ist die Rechnung. Guckt euch das mal an. Nur damit ihr mal schwarz auf weiß sehen könnt, wie viele Daten nur bei sowas schon anfallen.
So und jetzt überlegt euch mal, dass man bei der Vorratsdatenspeicherung noch mehr sieht. Wenn ich mit meinem Handy durch Berlin fahre, dann gibt es einen Datenaustausch zwischen Handy und Netz beim Zellenwechsel, d.h. die sehen nicht nur die Details aus dieser Rechnung, die sehen auch noch den Weg. Und dieser Datenaustausch fällt selbstverständlich unter die Vorratsdatenspeicherung.
Diese ganzen neuartigen Bedrohungen sind alle zu abstrakt in meinen Augen. Wenn wir davor warnen, dass man damit Bewegungsprofile erstellen kann, ist das für die meisten nicht greifbar genug. Ich hoffe mit dieser Rechnung wird dann langsam jedem klar, was das konkret heißt.
Denkt man drüber nach. Und dann erklärt das auch mal euren Eltern, Freunden und Verwandten. Das ist nämlich die zentrale Einsicht, die wir mal kommunizieren müssen, wenn wir die Vorratsdatenspeicherung in die Mülltonne der Geschichte stopfen wollen.
Da gibt es noch einiges mehr wo der Staat sein Auge drauf hat, das glaubt mal!!!
Keine Kommentare »
Geschrieben von admin in Allgemein, Finanzen, Geldmarkt, Kapitalmärkte, Politik, tags: Crash, Geldmengeninflation, Kapitalmarkt, Katastrophe, Staatsanleihen, US-Treasuries, Wähungsreserve
Aktien, Junk-Bonds, ABS, CDOs, usw. sind alles harmloses Zeugs im Vergleich zu dem, was sich jetzt mit den Treasuries abzeichnet. Die “Finanzaufsicht mit Augenmaß” der großen Koalition trägt jetzt seine Früchte. Nun spielen CDU/CSU/SPD Feuerwehr für die Lunte die SIE selbst über den großen Teich gelegt haben. Wenn man das Übel nicht bei der Wurzel packt und nur weiter Schulden macht, kommt das was kommen muss:
Die US-Treasuries sind die Wähungsreserven der Welt. Wenn diese jetzt massiv abgestossen werden, gehen alle anderen Staatsanleihen auch mit ins Tal der Tränen, und die Zinsen werden explodieren!!!
MMnews: US-Staatsanleihen: Zum Abschuss freigegeben
FTD: Zittern nach Preisrutsch bei US-Bonds
FAZ: Rentenmärkte testen die Zentralbank
Bond-Crash unvermeidbar: US-Staatsanleihen werden ihre Fahrt in Richtung Junk-Bond-Status beschleunigen. Die Folge wird eine Massenarbeitslosigkeit sein, wie sie die Welt seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr gesehen hat.
Die grosse Katastrophe ist unterwegs – Crash der Staatsanleihen!!!
Droht der USA das Schicksal von Simbabwe!!!
Die Geldmengeninflation wird mittelfristig zu immer stärkeren Preisanstieg führen, die so stark wie in Simbabwe ausfallen könnte.
Der Gigant USA strauchelt jetzt gewaltig!
Jede Bank wollte profitieren und bei den Milliardengewinnen, die jetzt als totaler Schrott herausstellen, teilhaben. Wenn die amerikanischen Papiere und Aktien nun bald in den freien Fall ins Tal der Tränen übergehen, reissen sie weltweit auch angesehene Banken, wahrscheinlich auch Nationalbanken mit in den Abgrund.
Man hat alle Tabus außer 8 gelassen:
Spiegel: Deutsche Bank ließ Vorstände und externe Kritiker beobachten
Keine Kommentare »
|